RDKS-Sensoren


Direkte Reifendruckkontrollsysteme erfassen über jeweils einen Reifendrucksensor in jedem Rad die Reifendrücke und Temperaturen. Diese Informationen werden per Funksignal an ein Steuergerät im Fahrzeug gesendet.  RDKS können langsame Diffusionverluste und schnelle Druckverluste erkennen. Die Grundfunktion des RDKS ist die Überwachung des Reifendrucks.  Jeder RDKS-Sensor besitzt eine individuelle Kennung und funkt diese im Datentelegramm mit.

Ein Reifendrucksensor besteht aus: ein spezielles Ventil, eine Leiterplatte,  ein Sensor mit Elektronikbauteilen und Lithiumknopfzelle. Zum Schutz gegen Feuchtigkeit sind die Leitplatte und Batterie von einer Vergussmasse umschlossen.

Funktionen des RDKS-Sensor:

  • Messen des Reifenfülldrucks
  • Messen der Temperatur im Reifen
  • Erkennen von Drehbewegung des Rades
  • Erkennen kritischer Zustände des Reifens
  • Ermitteln zusätzlicher Informationen
  • Übertragen der Messdaten an das Fahrzeug
  • Empfangen von Kommandos
  • Zeitmanagement der Mess- und Sendefunktionen
  • Eigendiagnose
  • Übertemperaturschutz

Der Stand der Technik heutiger RDKS liegt bei einer Genauigkeit von besser als +/-0,1 bar.

Die Universalsensoren sind geeignet, um die Vielzahl von Erstausrüstungssensoren zu ersetzen können.
Die haben ein Snap-In-Ventil oder ein Clamp-In-Ventil. Die Snap-In-Ventile sind von den RDKS-Sensorherstellern nur bis zu einer maximalen Geschwindigkeit frei gegeben. Diese liegt zwischen 180 km/h und 210 km/h.

Die RDKS-Sensorherstellern sind Huf, Schrader, VDO, Alcar.